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KI-Tool Freigabe-Checkliste

Nutzen Sie diese Checkliste, bevor ein KI-Tool vom schnellen Experiment zur operativen Workflow-Abhängigkeit wird. Ziel ist nicht Angst, sondern kontrollierte Adoption.

Warum es diese Seite gibt

KI-Tools kommen oft über Convenience rein und werden später zur Policy-Frage.

Ein guter Freigabeprozess trennt Low-Risk-Experimente von sensiblen Daten, Kundenworkflows, Finanzentscheidungen, Legal Exposure und operativer Abhängigkeit.

Checkliste

Die Checks vor der Freigabe eines KI-Tools.

1. Erlaubter Use Case

  • Exakten Workflow definieren, in dem das KI-Tool genutzt werden darf.
  • Drafting, Zusammenfassung, Analyse, Automation und Decision Support trennen.
  • Festlegen, ob Outputs vor Nutzung menschlich geprüft werden müssen.
  • Use Cases benennen, die ausdrücklich nicht erlaubt sind.

2. Datengrenzen

  • Datenkategorien listen, die Nutzer eingeben dürfen und nicht eingeben dürfen.
  • Prüfen, ob Kundendaten, Mitarbeiterdaten, Finanzdaten, Rechtsdaten oder vertrauliche Dateien betroffen sind.
  • Bestätigen, ob Prompts, Dateien, Logs und Outputs gespeichert werden.
  • Löschoptionen und Retention Periods bestätigen.

3. Training und Modellkette

  • Prüfen, ob Kunden-Inputs oder Outputs zum Modelltraining genutzt werden können.
  • Underlying Model Providers und Subprocessors identifizieren.
  • Data Locations und Cross-Border-Transfer-Aussagen prüfen.
  • Unklare Formulierungen wie 'may improve services' für Vendor-Klärung markieren.

4. Admin Controls

  • SSO, Role Management, Workspace Controls, Usage Restrictions und Audit Logs prüfen.
  • Prüfen, ob Controls im vorgesehenen Plan verfügbar sind.
  • Bestätigen, ob Admins Data-Sharing-Settings erzwingen können.
  • Controls festhalten, die im Pilot getestet werden müssen.

5. Workflow- und Output-Risiko

  • Stellen identifizieren, an denen falscher Output operativen, Kunden-, Legal- oder Finanzschaden erzeugen kann.
  • Definieren, wann ein Mensch Output vor einer Handlung prüfen muss.
  • Prüfen, ob das Tool Quellen nennen oder Evidence Trails erhalten kann.
  • Entscheiden, ob das Tool Aktionen automatisieren darf oder nur Menschen unterstützt.

6. Freigabebedingungen

  • Entscheidung als approve, block oder approve under conditions formulieren.
  • Erlaubte Teams, erlaubte Daten, blockierte Use Cases und notwendige Controls listen.
  • Vendor-Fragen für offene Data-, Retention-, Training- oder Control-Claims erstellen.
  • Review-Datum nach Pilot oder Policy-Änderung setzen.

Anwendung

Nutzen Sie die Checkliste, bevor Adoption unsichtbar wird.

Die stärkste KI-Governance startet, bevor Teams ein Tool normalisieren. Diese Checkliste schafft genau genug Reibung, damit Adoption bewusst wird.

FreigebenLow-Risk Use Case, klare Datengrenzen, dokumentierte Controls.
BedingtNützliches Tool, aber Training, Retention oder Admin Controls brauchen Verification.
BlockierenSensible Datenexposition, unklare Vendor Chain oder keine brauchbaren Controls.
ReviewNach Pilot, Vendor-Policy-Änderung oder erweitertem Use Case erneut prüfen.

EvidenceOps

Wenn die Checkliste zeigt, dass mehr auf dem Spiel steht, lassen Sie den Vendor prüfen.

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