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KI-Tool Due Diligence

Bevor ein KI-Tool in den Workflow kommt, sollte klar sein, welches Risiko mitkommt.

EvidenceOps prüft KI-Vendoren nach Datenverarbeitung, Training Use, Retention, Modellanbietern, Kontrollen, Workflow-Abhängigkeit, Pricing und offenen Verifizierungsfragen.

Warum KI-Tools anders sind

KI-Vendor-Risiko versteckt sich oft in bequemen Workflows.

Das Tool wirkt harmlos, bis Kundendaten, Mitarbeiternotizen, vertrauliche Dateien oder operative Entscheidungen durch den Prozess laufen.

Datenverarbeitung ist meist die erste offene Frage.

Teams müssen wissen, was gespeichert wird, was ins Training fließt, wohin Daten gehen und welche Prozessoren dahinterstehen.

Output-Risiko hängt vom Workflow ab.

Ein KI-Assistent für Entwürfe ist anders zu bewerten als ein Tool für Kunden-, Finanz-, Legal- oder HR-Prozesse.

Policy-Fit zählt, bevor Adoption unkontrolliert wächst.

KI-Tools starten oft als Pilot. Das Risiko wächst, wenn informelle Nutzung zur operativen Abhängigkeit wird.

Evidence Layer

Was vor einem KI-Tool-Rollout geprüft wird.

Die Prüfung mappt Vendor Claims auf öffentliche Dokumente, Trust-Center-Evidence, Privacy Terms, Produktdokumentation und Verifizierungsfragen.

Training Use

Ob Inputs, Outputs, Dateien oder Logs zum Modelltraining genutzt werden

Retention

Wie lange Daten gespeichert werden und ob Löschung dokumentiert ist

Modellkette

Modellanbieter, Subprocessors, Hosting-Regionen

Kontrollen

SSO, Admin-Rechte, Audit Logs, Workspace Settings

Workflow-Risiko

Human-in-the-loop, Fehlerexposition, Reliance Level

Rollout-Bedingungen

Erlaubte Use Cases, blockierte Use Cases, Vendor-Fragen

Decision Logic

Eine gute KI-Entscheidung ist selten nur Ja oder Nein.

Die nützliche Antwort ist oft bedingt: Welche Use Cases sind erlaubt, welche Daten sind ausgeschlossen und welche Kontrollen müssen vorher bestätigt werden?

Erlaubten Use Case definieren

Derselbe Vendor kann für Low-Risk Drafts akzeptabel und für sensible Kundendaten ungeeignet sein.

Vendor Claims von Policy-Annahmen trennen

Wenn der Vendor Schutz verspricht, prüft der Brief, wo das steht und was offen bleibt.

Risiko in Rollout-Bedingungen übersetzen

Offene Fragen werden zu Vendor Checks, Pilot-Tests und internen Policy-Grenzen.

Starter Checklist

Fünf Fragen vor Freigabe eines KI-Tools.

Diese Fragen schaffen die richtige Reibung, bevor ein gutes KI-Tool zur unkontrollierten Prozessabhängigkeit wird.

DatenWelche Datenkategorien dürfen Nutzer eingeben?
TrainingWerden Kunden-Inputs oder Outputs zum Modelltraining genutzt?
KontrollenKönnen Admins Regeln durchsetzen und riskante Nutzung auditieren?
Vendor-KetteWelche Subprocessors oder Modellanbieter erhalten Daten?
RollbackKann das Team Nutzung stoppen, Daten exportieren oder löschen?

EvidenceOps

Wenn eine Vendor-Entscheidung intern begründet werden muss, ist das der Moment.

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